Tatt tatt tatt tattattattatt. Eisnadeln nähen auf unsere Kapuzen, rotwangig schnecken wir durch die ausgeräumte Agrarlandschaft. Ganz schön trist. Ab und zu Pinguinkreise um den Böen des Windes etwas Solidarität entgegenzusetzen. Eisregen wird zu Schneeflocken. Rastlos treibt der Sturm sie übers Land. Ein große Flocke gesellt sich etwas selbstbestimmter zum restlichen Gewimmel. Ein Kornweihen Männchen - da war der Hunger wohl zu groß sich einen sturmgeschützten Platz zu suchen. Irgendwie gelangen wir dann schliddernd bis gehend doch am Marienfließ an. Hinter einem kuschelig vermoosten Eichen-Kiefernwald, eröffnet sich uns die weite Heidefläche. Ein paar windgestriegelte Kiefern trotzen stur dem unwirtlichen Winterwetter, unter unseren Füßen bringen rotfrüchtige Becherflechten ein wenig Fabre in die welke Heidelandschaft. Immerhin. Moose, Flechten, Pilze. Grade der etwas emotionslose Winter mahnt zum Blick auf das sonst kryptisch Unscheinbare, dass es ja nicht vernachlässigt werde. Eine Bache und ihre Frischlinge weht ziellos durch die Weite. Aufgeschreckt durch uns, wer rechnet schon bei solcher Stimmung mit Besuch?